Kurz zusammengefasst
- Hochschulvorgaben statt beliebiger Vorlage genutzt
- KI-, Quellen- und Hilfsmittelhinweise beachtet
- Erklärung in der finalen PDF enthalten
Wofür ist die Eigenständigkeitserklärung da?
Mit der Eigenständigkeitserklärung bestätigst du, dass deine wissenschaftliche Arbeit eigenständig entstanden ist. Sie ist ein formaler Nachweis und gehört bei vielen Hochschulen zur vollständigen Abgabe.
Die Erklärung schützt die Nachvollziehbarkeit deiner Arbeit. Sie ersetzt aber keine korrekte Quellenarbeit: Zitate, Paraphrasen und Abbildungen müssen weiterhin sauber belegt sein.
Eigenständigkeitserklärung oder Selbstständigkeitserklärung?
Die Begriffe werden häufig ähnlich verwendet. Manche Hochschulen nutzen Eigenständigkeitserklärung, andere Selbstständigkeitserklärung oder eidesstattliche Erklärung.
Wichtig ist, die Bezeichnung und den Wortlaut aus deiner Studienordnung zu übernehmen. Unterschiedliche Begriffe können juristisch oder prüfungsrechtlich unterschiedlich behandelt werden.
Vor dem Druck prüfen
Die Erklärung sollte Teil der finalen PDF-Datei sein, bevor du die Arbeit drucken lässt. Prüfe besonders, ob alle Pflichtbestandteile nach dem PDF-Export noch korrekt dargestellt werden.
Wenn du mehrere Exemplare brauchst, gilt die Prüfung für jedes Exemplar. Eine fehlende oder falsch platzierte Erklärung fällt oft erst bei der Abgabe auf.
- Vorgaben deiner Hochschule öffnen
- Bezeichnung und Wortlaut vergleichen
- Position in der Arbeit prüfen
- Unterschrift und Datum klären
- PDF-Seitenfolge vor der Freigabe kontrollieren
Abgrenzung zur Quellenarbeit
Die Eigenständigkeitserklärung bestätigt die selbstständige Erstellung deiner Arbeit. Sie macht aber nicht automatisch sichtbar, welche Aussagen aus Quellen stammen.
Saubere Quellenangaben, ein vollständiges Literaturverzeichnis und eine konsistente Zitierweise bleiben deshalb eigenständige Prüfpunkte vor der Abgabe.
- Erklärung und Zitierprüfung getrennt kontrollieren
- Quellen im Text mit dem Literaturverzeichnis abgleichen
- Hinweise zu Hilfsmitteln nach Hochschulvorgabe behandeln
Einordnung für die finale Abgabe
Viele formale Themen wirken zunächst wie reine Schreibarbeit. Für die gedruckte Abgabe sind sie aber genauso wichtig: Was im Dokument fehlt, falsch platziert ist oder uneinheitlich formatiert wurde, erscheint später auch in der gebundenen Fassung.
Nutze den Beitrag deshalb nicht isoliert, sondern prüfe ihn zusammen mit Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Seitenzahlen, Quellenangaben und Anhang. Erst wenn die Datei vollständig ist, sollte sie als finale PDF für Druck und Bindung vorbereitet werden.
Praktische Kontrolle vor dem PDF-Export
- Stimmen Überschriften, Kapitelstruktur und Seitenzahlen?
- Sind Quellen, Abbildungen und Tabellen vollständig eingebunden?
- Sind Pflichtbestandteile wie Erklärung, Anhang oder Deckblatt enthalten, falls gefordert?
- Wurde die finale PDF-Datei nach dem Export noch einmal geöffnet und geprüft?
Checkliste
- Hochschulvorgaben statt beliebiger Vorlage genutzt
- KI-, Quellen- und Hilfsmittelhinweise beachtet
- Erklärung in der finalen PDF enthalten
- Unterschriftsregel geprüft
- Ausdruck oder digitale Abgabe passend vorbereitet
Typische Fehler
- Eine Erklärung aus einer anderen Hochschule übernehmen
- Quellenarbeit durch die Erklärung ersetzen wollen
- Die letzte PDF-Version nicht mehr kontrollieren
- Unklare KI-Hinweise ignorieren
Finale PDF vollständig?
Wenn alle Pflichtbestandteile enthalten sind, kannst du deine Arbeit online drucken und binden lassen.
Abschlussarbeit binden lassenHäufige Fragen
Ist die Eigenständigkeitserklärung dasselbe wie die eidesstattliche Erklärung?
Nicht zwingend. Die Begriffe überschneiden sich, können aber je nach Hochschule unterschiedliche Vorgaben haben.
Wo finde ich eine passende Vorlage?
Die beste Quelle ist deine Fakultät oder dein Prüfungsamt. Allgemeine Muster solltest du nur zur Orientierung verwenden.
Muss ich KI-Tools erwähnen?
Das hängt von den aktuellen Regeln deiner Hochschule ab. Prüfe die Vorgaben ausdrücklich vor der Abgabe.
Kann ich die Seite nach dem Druck ergänzen?
Das ist unpraktisch und kann unprofessionell wirken. Besser ist es, die Erklärung vor dem Druck in die PDF einzubauen.
