Kurz zusammengefasst
- Alle Quellen aus dem Text im Verzeichnis enthalten
- Keine unzitierten Quellen eingefügt
- Einheitlicher Zitierstil verwendet
Was ist ein Literaturverzeichnis?
Das Literaturverzeichnis listet alle Quellen auf, die du in deiner wissenschaftlichen Arbeit verwendet hast. Es ermöglicht Prüferinnen und Prüfern, deine Belege nachzuvollziehen.
In das Verzeichnis gehören nur Quellen, die tatsächlich im Text belegt werden. Quellen, die du gelesen, aber nicht verwendet hast, gehören in der Regel nicht hinein.
Welche Informationen müssen enthalten sein?
Die genaue Form hängt vom Zitierstil ab. Typisch sind Autor, Jahr, Titel, Verlag, Zeitschrift, DOI oder URL und das Abrufdatum bei bestimmten Onlinequellen.
Wichtig ist Konsistenz. Wechsle nicht zwischen APA, deutscher Zitierweise und eigenen Varianten, wenn deine Hochschule einen Stil vorgibt.
- Autorinnen und Autoren vollständig erfassen
- Erscheinungsjahr prüfen
- Titel exakt übernehmen
- DOI oder URL nur nach Stilvorgabe nutzen
- Alle Textbelege mit dem Verzeichnis abgleichen
Vor dem Druck kontrollieren
Das Literaturverzeichnis liegt meist am Ende der Arbeit und verändert die Seitenzahl. Kontrolliere deshalb nach der finalen Formatierung Inhaltsverzeichnis, Seitenzahlen und Anhänge.
Wenn du deine Bachelorarbeit oder Masterarbeit drucken lässt, sollte das Verzeichnis vollständig und einheitlich formatiert im finalen PDF stehen.
Literaturverzeichnis systematisch abgleichen
Ein zuverlässiger letzter Schritt ist der Abgleich zwischen Text und Literaturverzeichnis. Gehe die Quellenangaben im Text durch und prüfe, ob jeder Beleg im Verzeichnis wiederzufinden ist.
Umgekehrt solltest du Einträge entfernen oder prüfen, die im Text nicht verwendet werden. So bleibt das Verzeichnis nachvollziehbar und vermeidet unnötige Unklarheiten.
- Textbelege Abschnitt für Abschnitt prüfen
- Einträge ohne Textbezug kritisch kontrollieren
- Schreibweisen von Namen und Jahren vereinheitlichen
- Nach dem Abgleich die Verzeichnisse aktualisieren
Einordnung für die finale Abgabe
Viele formale Themen wirken zunächst wie reine Schreibarbeit. Für die gedruckte Abgabe sind sie aber genauso wichtig: Was im Dokument fehlt, falsch platziert ist oder uneinheitlich formatiert wurde, erscheint später auch in der gebundenen Fassung.
Nutze den Beitrag deshalb nicht isoliert, sondern prüfe ihn zusammen mit Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Seitenzahlen, Quellenangaben und Anhang. Erst wenn die Datei vollständig ist, sollte sie als finale PDF für Druck und Bindung vorbereitet werden.
Praktische Kontrolle vor dem PDF-Export
- Stimmen Überschriften, Kapitelstruktur und Seitenzahlen?
- Sind Quellen, Abbildungen und Tabellen vollständig eingebunden?
- Sind Pflichtbestandteile wie Erklärung, Anhang oder Deckblatt enthalten, falls gefordert?
- Wurde die finale PDF-Datei nach dem Export noch einmal geöffnet und geprüft?
Checkliste
- Alle Quellen aus dem Text im Verzeichnis enthalten
- Keine unzitierten Quellen eingefügt
- Einheitlicher Zitierstil verwendet
- URLs und DOI geprüft
- Seitenzahlen nach finaler Formatierung aktualisiert
Typische Fehler
- Mischung verschiedener Zitierstile
- Fehlende Onlinequellen
- Uneinheitliche Groß- und Kleinschreibung
- Literaturverzeichnis nicht mit Textzitaten abgleichen
Quellen geprüft? Dann die Arbeit druckfertig machen
Nach dem finalen Literaturverzeichnis kannst du dein PDF hochladen und Druck sowie Bindung auswählen.
Bachelorarbeit drucken lassenHäufige Fragen
Was gehört ins Literaturverzeichnis?
Alle Quellen, die du im Text zitierst oder paraphrasierst. Die genaue Darstellung richtet sich nach deinem Zitierstil.
Wird das Literaturverzeichnis nummeriert?
Das hängt von den Vorgaben deiner Hochschule ab. Häufig zählt es zur Arbeit, wird aber gesondert behandelt.
Gehören Internetquellen ins Literaturverzeichnis?
Ja, wenn du sie verwendest. Je nach Stil brauchst du URL, DOI oder Abrufdatum.
Wann sollte ich das Literaturverzeichnis prüfen?
Nach der finalen Überarbeitung und vor dem PDF-Export für Druck oder digitale Abgabe.
